Curriculum vitae:

           In der siebten Ausgabe des „Schneider-Buches der Rekorde“ wurde Henriette Gärtner unter der Rubrik „Tatsachen“ als „jüngste Konzertpianistin der Welt“ bezeichnet, als sie 1983 als Achtjährige bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern/Schweiz von dem berühmten Kammerorchester „Festival Strings Lucerne“ begleitet wurde. Dabei erspielte sich Henriette Gärtner erstmals internationale Aufmerksamkeit. Zur selben Zeit konzertierte sie zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester beim Musikfestival in Colmar.

Henriettes hohe Musikbegabung offenbarte sich außergewöhnlich früh; sie begann bereits als Dreijährige mit dem Klavierspiel und gab schon zwei Jahre später ihr erstes größeres Konzert in Stuttgart.

Wettbewerbe, Konzerte und Tourneen:

In den folgenden Jahren gewann Henriette Gärtner eine Reihe von Klavierwettbewerben, zuletzt die „International Masterplayers Competition“ im schweizerischen Lugano, worauf eine damit verbundene Konzertreise durch die USA folgte.

Inzwischen schloss sich eine rege Konzerttätigkeit an, die Henriette Gärtner in die musikalischen Zentren Deutschlands, in die Schweiz, nach Frankreich, Italien, England, Österreich, Monte Carlo, USA, Südamerika sowie nach Südafrika führte. Hinzu kamen weitere Einladungen namhafter Orchester unter Dirigenten wie Karl Münchinger, Rudolf Baumgartner, Petr Altrichter, Thomas Kalb, Richard Schumacher, Thomas Koncz, Howard Griffiths, Elyakum Shapirra, Gerd Albrecht und Edouard d’Stoutz.

Henriette Gärtner wurde wiederholt von der europäischen Beethoven-Gesellschaft nach London in St. Martin in the Fields und zuletzt 2008 in St. Jame’s Piccadilly eingeladen. Wiederholt in 2008 spielte Henriette Gärtner für die  Associazione Mozart Italia, ebenso für die Robert-und-Clara-Schumann-Gesellschaft in Leipzig und die Associazione Culturale Italo-Tedesca in Venedig.

Rundfunk-, Fernseh-, CD- und DVD- Produktionen:

Neben Rundfunkproduktionen, zuletzt im Bayerischen Rundfunk im April 2006, entstanden auch einige Fernsehportraits wie z.B. „Treffpunkt Fernsehturm“, „Anneliese Rothenberger stellt vor“, „Wunderkinder“ und „Junge Interpreten“. Im April 2000 wurde eine weitere Fernsehsendung in Hamburg produziert („Sonntakte mit Anneliese Rothenberger“).

Im November 2003 erschien Henriette Gärtners jüngste CD unter dem Titel „KONTRASTE“ (HGBS 19016) mit Werken u.a. von Bach/Busoni, Schubert, Chopin, Paderewski und Franck, nachdem 1996 ihre Debut-CD „Die Pianistin mit Werken von...“ auf dem Label ANIMATO (ACD 6020) und 1998 die CD „Faszination Musik“ ebenso auf dem Label herauskamen.

2004, 2006, 2007 und 2008 erschienen DVDs von den Konzerten in London und Stuttgart. Henriette Gärtner spielte Werke u.a. von Bach, Mozart, Beethoven, Chopin, Clara Schumann, Liszt u.a.

Kurse und Stipendien:

Seit 1999 ergänzt Henriette Gärtner ihre künstlerische Ausbildung in Form von Interpretations- und Meisterkursen bei Rudolf Buchbinder, Viktor Merzhanov, Karl-Heinz Kämmerling, Christian Zacharias, Thomas Lange, Leslie Howard, Sergio Perticaroli, Günter Reinhold und Peter Feuchtwanger.

Zum Abrunden ihrer künstlerischen Ausbildung ist Henriette Gärtner 2001 in die Accademia Pianistica Incontri col Maestro in Imola/Italien eingetreten, um mit Leonid Margarius, einem Schüler von Regina Horowitz, zu studieren. Im September 2005 beendete Henriette Gärtner diese Akademie erfolgreich mit dem Diplom. Sie arbeitete u.a. mit Boris Petrushansky, Piero Rattalino, Giovanni Valentini, Anna Kravtchenko. Zusätzlich wurde Henriette Gärtner 2003 in die Scuola Pianistica di perfezionamento L. Margarius aufgenommen.

Henriette Gärtner ist darüber hinaus Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg, der Stiftung für Internationale Meisterkurse für Musik Zürich, der Internationalen Musikbegegnungsstätte Haus Marteau in Lichtenberg (Bezirk Oberfranken) und der Deutsch-Italienischen Gesellschaft in Como/Italien.